Allgemeines | 22.08.2016

DOC-Meilensteine im Plan

© Stadt Remscheid

Die Verlagerung der Lenneper Feuerwehr und der Katholischen Grundschule wird im September auf den Weg zur Umsetzung gebracht

Die Stadtverwaltung hat die Vorlagen zur Finanzierung und Zeitplanung der Verlagerung der Katholischen Grundschule Am Stadion und des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Lennep, die dem Hauptausschuss in seiner Sitzung am 15.09.2016 zur Kenntnisnahme vorgelegt. Damit wird das Erreichen eines weiteren wichtigen Meilensteins des Projektes DOC möglich.

Im Rahmen von Gesprächen mit der Bezirksregierung Düsseldorf wurden die wesentlichen Finanzierungsfragen abgestimmt.  Die Verlagerung der Grundschule ist möglich, da der bisherige Standort aufgegeben wird und vermarktet werden kann. Die KGS Am Stadion wird – wie geplant – in den Sommerferien ihren Standort wechseln.

Für das neue Feuerwehrgerätehaus wird ebenfalls die Genehmigungsplanung erarbeitet, so dass eine Fertigstellung des neuen Gebäudes Ende 2017 möglich ist. Im Rahmen der gebäudebezogenen Planung hat die Verwaltung die wirtschaftlich, technisch und vermarktungsspezifisch beste bauliche Variante zur Umsiedlung der Feuerwache an die Karlstraße geprüft.

Wie gesetzlich in der Gemeindehaushaltsverordnung vorgeschrieben wurde ein Kostenvergleich unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden geeigneten Grundstücke durchgeführt. Parallel  werden mit Unternehmen Gespräche geführt und Vorplanungen erstellt, um eine Veräußerung der nicht für das Feuerwehrgerätehaus notwendigen Flächen für die Ansiedlung von Unternehmen zu ermöglichen. Als Ergebnis dieses Prozesses werden  zwei Varianten zur Beratung vorgelegt, die unterschiedliche Standorte für das Feuerwehrgerätehaus vorsehen, aber jeweils gleich viel Fläche für Gewerbebetriebe zur Verfügung stellen. Die Verwaltung wird diese wirtschaftlichste Variante den Ratsgremien zur Entscheidung empfehlen.

Die Möglichkeit, hier eine Betrachtung zwischen zwei Teilflächen  der Karlstraße durchzuführen, entstand dadurch, dass der Interessent für das südliche Grundstück  der Verwaltung im Juli 2016 mitgeteilt hat, dass er kein weiteres Interesse an der Fläche hat. Es ergibt sich hierdurch jedoch kein neuer Aspekt in der abgeschlossen Diskussion um Brauchtumsflächen: Die Größe der für Gewerbe zur Verfügung stehenden Fläche bleibt bei beiden Varianten identisch. Und auch die damals diskutierten kostenintensiven Anfordernisse an eine Herrichtung als Veranstaltungsfläche bleiben bei beiden Flächen identisch.