Die Sportstätten

Als Ersatz für das Röntgenstadion wird die Sportanlage Hackenberg für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport zum Zentrum schulischer und vereinsgebundener Sportaktivitäten mit 325 Stellplätzen ausgebaut. Der Sportplatz soll bei Bedarf auch für Fußballspiele der Regionalliga  genutzt werden.

Altes Foto Röntgenstadion, © A. Schmidt

Altes Foto Röntgenstadion, © A. Schmidt

Mit der Erstellung und Fortentwicklung des Bebauungsplans 659 werden hierfür zurzeit die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Die Stadt beabsichtigt, noch in diesem Jahr Baurecht zu schaffen. Denn im Frühjahr 2018 sollen auf der Sportanlage Hackenberg die ersten Bagger rollen. Das setzt allerdings voraus, dass bis dahin der Kaufpreis für das Gelände DOC geflossen ist. Denn aus der Kaufsumme finanziert sich der Bau der neuen Sportanlagen mit einem aktuell geschätzten Investment von mehr als zehn Millionen Euro.

Die Entwurfsplanung sieht vor allem diese Neuerungen vor:

  • Der bestehende Fußballplatz Hackenberg wird neu arrangiert und zur Kunstrasenfläche. Gleichzeitig wird der Fußballballplatz um rund 1.500 Tribünenplätze ergänzt.
  • Weiter wird eine Wettkampfbahn C für den Vereins- und Schulsport mit 400-Meter-Laufbahn, integrierter Sprintstrecke, sowie Weitsprung- und Kugelstoßanlagen geschaffen.
  • Es entstehen ein Gemeinschaftsplatz, neue Umkleide- und Funktionsräume und neue Beachvolleyballfelder.
  • Zudem wird ein zusätzlicher Fußball-Trainingsplatz mit einer Flutlichtanlage errichtet.

Die Verwaltung schlägt diesen Ausbau vor.

Nach dem Beschluss des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 11. Mai, wird eine Ausbauvariante vorangetrieben, die einen uneingeschränkten Spiel-, Turnier- und Ligabetrieb unter Gewährleistung des Immissionsschutzes für die Anwohnerschaft auf allen Plätzen sowie ausreichend Parkflächen garantiert. Diese Variante sieht die Errichtung von drei einzelnen Funktionsgebäuden (Vereinsgebäude, Vereinsheim und Bauhof), die Verschiebung des Stadionbaus an die Hackenberger Straße und die Anordnung der Stellplatzanlage zwischen den unteren Spielfeldern und dem Stadion vor. Der Vorteil hierbei: Bei dieser Planungsvariante lässt sich die Bauausführung in drei hintereinander geschaltete Bauabschnitte zerlegen.

Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts, für den rund zehn Monate eingeplant sind, kann der Spielbetrieb also wieder starten. Und er bleibt auch aufrecht erhalten bei den beiden anderen Bauabschnitten. Das führt zu einer erheblichen zeitlichen Entlastung der Vereine, die während der Bauzeit ausweichen müssen: Der Sport der Vereine SG Hackenberg, VfL Lennep, FC Remscheid, Röntgen Sport Club und LTG wird in die Sportstätten Düppelstraße und Neuenkamp, auf die Sportplätze in Bliedinghausen, Stadion Reinshagen, Sportplatz Honsberg und am Neuenhof sowie in die Lüttringhauser Sportanlage Jahnplatz verlagert. Der Schulsport findet bei Bedarf im Stadion Reinshagen und auf dem Jahnplatz Lüttringhausen statt.

Die Skizze zeigt die Bauabschnitte I, II und III.

Verlagert werden auch die auf den Außenanlagen im Sportzentrum Hackenberg regelmäßig stattfindenden Großveranstaltungen. Das Fußball-Pfingstturnier der SG Hackenberg wird bei Bedarf im Stadion Reinshagen angepfiffen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Internetportal der Stadt Remscheid.

 

 

 

 

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